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Driving to be seen – das Statussymbol „Auto“ im Wandel der Zeit

Statussymbol definiert sich als Gegenstand mit dem jemand anderen seine gesellschaftliche Stellung zeigen will. Führen wir uns zwei Bilder vor Augen: Auf der einen Seite das Bildnis eines feudalen Herrschers und auf der anderen Seite zwei sich verliebt anschauenden Punks.

Am Anfang seiner Geschichte stand das Automobil für ein Personentransportmittel, dass sich schon im Zeitalter der  Einspänner für einige wenige Menschen zu einem Statussymbol entwickelte. In den fünfziger Jahren war der Volkswagen „Käfer“, das Symbol des wirtschaftlichen Aufschwungs schlecht hin. Man hatte es geschafft! Springt man in die Siebziger, trifft man auf die „Ente“ von Citroen. Dieses Automobil verkörperte ganz andere Werte als der Käfer, jetzt drückte das Automobil ein gewisses Lebensgefühl aus. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass bereits in den Sechzigern die Automobilindustrie geschickt das Symbol Automobil mit weiteren Accessoires anzureichern wusste: Eine Frau mit Gardemaßen und später mit immer leichterer Bekleidung.

Heute rückt die Mobilität immer weiter in den Vordergrund und das Automobil verliert als Symbol an Bedeutung, denn Themen wie car-sharing, Mitfahrgelegenheit oder auch E-Mobility werden wichtiger. Passend die Aussage: „Mir ist ein Auto wichtiger als ein Statussymbol“. Trotzdem hält ein Teil der Gesellschaft an der seit über fünfzig Jahren bestehenden Symbolik mit dem Automobil fest.

Intisar Malik, Ali Hammoud, Karsten Lunkeit

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