TU BRAUNSCHWEIG
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Technologie-orientiertes Management


Neue Zukunftskonzepte: „Die Integration von mobilen Welten in die Logistik“

„Das 20. Jahrhundert mobilisierte den Menschen. Das 21. Jahrhundert mobilisiert die Dinge.“

Wovon sprechen wir, wenn wir von mobilen Welten in der Logistik sprechen? – Ein Beispiel hierfür, das jedem bekannt sein sollte, ist die Industrie 4.0. Auch bekannt als die „intelligente Fabrik“ oder „Smart Factory“.

Diese gilt als das Zukunftsprojekt im Bereich HighTech-Strategie, das von der Bundesregierung und der deutschen Regierung vorangetrieben wird. Sie steht für Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz, ergonomische Gestaltung und natürlich die Integration des Kunden in den Wertschöpfungsprozess. Hierbei präsentiert sich die Logistik als eine der wesentlichen Säulen.

Jedoch sollte an dieser Stelle nicht unberücksichtigt bleiben, dass mit zunehmender Digitalisierung die Datenmengen ins Unermessliche wachsen und somit auch die Komplexität stark zunimmt, was gleichzeitig einen Verlust an Stabilität bedeutet.

Diesbezüglich drängt sich die Frage auf, wie Unternehmen zukünftig diese Datenmengen bewältigen oder vielmehr effizient nutzen sollen? Schließlich nutzen sie doch häufig mehr als nur ein System. Eine mögliche Lösung präsentiert sich im „Cloud Computing“ – Die Kombination aller Systeme eines Unternehmens, bei gleichzeitigem Wegfall des Administrationsaufwandes und der Erhöhung der Flexibilität scheint auf den ersten Blick wie der Königsweg zur Effizienz. Auf den zweiten Blick gilt es jedoch, noch viele Hürden in puncto Datensicherheit und Störanfälligkeit zu überwinden – begibt man sich letztendlich in ein Verhältnis der Abhängigkeit…

Rudolf Gering, Philip Lehnberg, Jonathan Grammer

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